Ob Instagram, TikTok, YouTube, Twitch, Podcast oder Blog: Influencer arbeiten öffentlich, schnell und oft mit Marken zusammen. Genau diese Mischung aus Reichweite, Zeitdruck und digitalem Arbeiten erhöht das Risiko, dass aus einem Post ein teurer Schaden wird – z. B. durch Rechtsverletzungen (Persönlichkeitsrechte, Urheberrecht, Markenrecht) oder digitale Risiken.
Auf dieser Seite zeigen wir neutral und produktunabhängig, welche Versicherungen für Influencer typischerweise relevant sind, wofür sie greifen – und worauf man bei der Auswahl achten sollte.
Influencer sind Content Creator, Werbeträger und Unternehmer in einer Person. Daraus entstehen typische Gefahren:
1. Berufshaftpflicht (inkl. Vermögensschadenhaftpflicht)
Die Berufshaftpflicht ist häufig der Kernschutz für Influencer – besonders dann, wenn du Aufträge für Unternehmen umsetzt (Sponsored Posts, UGC, Produktlaunches, Affiliate-Kampagnen).
Typische Inhalte (je nach Vertrag):
Wichtig: Achte darauf, dass deine tatsächlichen Tätigkeiten (z. B. Influencer/Streamer/Video-Creator) auch wirklich mitversichert sind.
2. Betriebshaftpflicht
Wenn du physische Schäden verursachen kannst (z. B. bei Dreharbeiten, Events, Studio, Kunden-/Kooperationsbesuchen), ist die Betriebshaftpflicht sinnvoll.
Beispiele:
3. Cyberversicherung & Datenschutz-Bausteine
Influencer sind stark digital abhängig: Accounts, Dateien, Rohmaterial, Kundendaten, Verträge. Entsprechend häufig sind Cyber-Schäden – von „Account weg“ bis „Daten verschlüsselt“.
Mögliche Leistungen (tarifabhängig):
4. Inhaltsversicherung / Elektronikversicherung (Equipment)
Kamera, Objektive, Laptop, Smartphone, Mikrofon, Licht, Drohne: Technik ist bei Influencern oft geschäftskritisch. Eine Inhalts-/Elektronikabsicherung kann sinnvoll sein, um Kosten bei Diebstahl, Beschädigung oder Defekt abzufedern.
Damit du ein Gefühl bekommst, wann es teuer wird (Beispiele sinngemäß aus typischen Fällen):
1) Tätigkeitsconsideration (Berufsbild)
Dein Vertrag sollte dein tatsächliches Profil abdecken: Influencer, Streamer, Video-Creator, Blogger, Podcast, UGC etc.
2) Vertrags- & Plattformrealität
Arbeitest du mit Agenturen? Internationale Kunden? Veröffentlichst du weltweit? Dann sollte der Schutz auch zu dieser Reichweite passen (Stichwort: Ansprüche aus dem Ausland).
3) Urheberrecht & geistiges Eigentum
Gerade bei Musik, Bildern, Fonts, Templates, Marken und Logos muss klar sein, ob und wie weit der Schutz bei IP-Verletzungen greift.
4) Passiver Rechtsschutz
Bei Haftpflichtverträgen ist wichtig, dass Ansprüche geprüft und unberechtigte Forderungen abgewehrt werden – notfalls mit Anwalts- und Gerichtskosten.
5) Selbstbeteiligung & Versicherungssumme
Hier entscheidet sich, ob du im Schadenfall wirklich entlastet wirst. Sinnvoll ist eine Summe, die zu deinen Kampagnenbudgets und möglichen Folgekosten passt.
Welche Absicherung du brauchst, hängt stark von deinem Geschäftsmodell ab: Plattformen, Content-Art, Kooperationen, Teamgröße, Umsatz, internationale Kunden und deine technische Abhängigkeit.
Wenn du magst, erstellen wir dir einen neutralen Versicherungs-Check für Influencer – inkl. kurzer Risikoanalyse und Empfehlung, welche Bausteine sinnvoll sind (und welche du dir sparen kannst)